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Freundeskreis der Absolventen von Seminaren der
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Nach Manderscheid in der Eifel konnte Karin Lehmann 19 Teilnehmer des Eichholzer-Kreises begrüßen.
 
Untergebracht waren wir im Hotel "Heidsmühle" im Herzen der Vulkaneifel fernab vom Autoverkehr.
 
Karinführte uns zuerst durch ihre Stadt.
 
Manderscheid (in Eifeler Mundart: Maanischd) ist
eine rheinland-pfälzische Stadt im Landkreis Bernkastel-Wittlich. Sie gehört seit dem 1. Juli 2014 der Verbandsgemeinde Wittlich-Land an. Bis dahin war Manderscheid Verwaltungssitz der gleichzeitig aufgelösten Verbandsgemeinde Manderscheid, der 21 Gemeinden angehörten. Manderscheid ist heilklimatischer Kur- und Kneippkurort und gemäß Landesplanung als Grundzentrum ausgewiesen.
 
In Manderscheid wohnen 1.318 Personen.
 
Die Eifel besticht durch ihre landschaftliche Vielfalt:
Im Süden eine sattgrüne und liebliche Hügel- landschaft, in der prachtvolle blumen- geschmückte Gehöfte, bizarre Felsformationen und tief eingeschnittene wilde Gewässer das Bild bestimmen.
Im Norden weite Wälder und unberührte Moore in einem rauen Gebirge, romantische Städtchen mit mittelalterlichem Fachwerk und stolze Burgen.
In der Mitte die Ketten der Vulkankegel und une- rgründliche Maare, seltene Orchideen und karge Wacholderheiden, natürliche Mineralquellen und unzählige Dörfer. Sie ist keine Mittelgebirgs-
region , die man kennt, wenn man einen Ausschnitt kennt.
 
Auch die Geschichte der Eifel ist äußerst wechselhaft. Viele Völker und Kulturen haben im Verlauf der Jahrtausende hier ihre Spuren hinterlassen. An die Herrschafts- verhältnisse der letzten Jahrhunderte erinnert ein großer Schatz an eindrucksvollen Burgen, Schlössern, Klöstern und Kirchen. Malerische Dörfer und Kleinstädte bezaubern mit ihren Fachwerkhäusern und Stadtbefestigungen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bekannt sind die beiden Burgen von Manderscheid, die Ober- und die Niederburg. Für Touristen interessant sind auch die Edelsteinschleiferei, das Heimatmuseum und das Maarmuseum. Manderscheid liegt an der Lieser, der man auf dem Wanderweg Lieserpfad des Eifelvereins nach Daun oder Wittlich folgen kann. Außerdem führt durch Manderscheid der
330 km lange Premiumwanderweg Eifelsteig von Aachen nach Trier. Manderscheid ist Austragungsort der Eifel-Kulturtage.

 
Nach der Stadtführung hatte Karin eine wirklich tolle Überraschung für uns parat. Der Stadtbür- germeister und Land-
wirt Günter Krämer holte uns mit einem Planwagen ab und brachte uns über holprige Feldwege zu seinem Hof, dem Kapellenhof. Voher las er uns ein Gedicht von Günter Schneider aus
Oberscheidweiler vor ,der den den Ur-Eifelr be-
schreibt.
 
Begeistert lenkte er uns durch seinen moderen Betrieb. 210 Kühe sind dort in einem  Boxenlaufstallt untergebracht. Im dem neuen Melkhaus können 40 Kühe gleichzeitig gemolken werden.
 
Seit 1999 betreib er diesen Hof, wo auch Ferien- wohnungen angemietet werden können. Ideal für Wanderer, Radfahrer und Reiter.
 
 
Von 2001bis 2013 wurde der Kapellenhof aus allen Prädikatsbetrieben des Landes Rheinland-Pfalz, Landesbester.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ausser Kühe gibt es hier noch Schweine, Hühner, Katzen und Hundebabys.

 
Abends im Hotel lud uns Karin zum Sekt ein. Anlass war ihr 70. Geburtstag.

 
Am Freitagmorgen fuhren wir zur Villa Otrang.
 
Ein einzigartiges Kulturdenkmal.
 
Die römische Villa Otrang, in der Nähe der Eifelgemeinde Fließem, gehört zu einer der größten und besterhaltensten römischen Villenanlagen nördlich der Alpen.

 
 
Die ca. 1700 Jahre alte Villa umfaßte auf ungewöhnlich großer Fläche 66 Räume. Von der einstigen Pracht zeugen heute noch vier originale Mosaikböden.
 
Die "Villa Rustica" wurde in mehreren Ausbauphasen vom 2. bis 4. Jahrhundert errichtet. Sie war in damaliger Zeit ein
großer, repräsentativer Wohnbau. Neben Bädern, Säulenhallen und -gängen und einer ausgedehnten unterirdischen Warmluftheizung gab es einen Wirtschaftshof mit außergewöhnlich großen Ausmaßen. Die Heizungsanlage und Bäder sind teilweise noch erhalten. Von den Räumlichkeiten und Prunkfassaden sind leider nur noch die Grundmauern zu sehen.
Eine Attraktion für den Besucher stellen vor allem die vier original römischen Mosaike dar, die einen ungewöhnlichen Reichtum an Ornamenten und Tierabblidungen zeigen.

 
 
Direkt auf dem Gelände der Ausgrabungsstätte befindet sich die Gaststätte "Römische Villa Otrang". Dort kann man römische Gerichte wie z.B. Met und Eifel- Spezialitäten kosten und dabei den Ausblick von der wiederaufgebauten Südterrasse geniessen.

 
Danach fuhren wir nach Bitburg und nahmen an der der Führung der Brauerei Bitburg teil.
 
Die Bitburger Brauerei, 1817 in der Südeifel gegründet, zählt zu den bedeutendsten Premium- Brauereien Deutschlands. Mit einer jährlichen Produktion von rund vier Millionen Hektolitern ist Bitburger eine der größten
nationalen Pilsmarken. In
der Gastronomie ist
Bitburger Premium Pils mit
seinem fassfrischen Geschmack seit Jahrzehnten die Nr. 1 - kein anderes Pils wird an deutschen Theken so oft gezapft. Weltweit führen rund 50.000 Gaststätten, Restaurants und Hotels in 60 Ländern der Erde auf fünf Kontinenten Bitburger Premium Pils. Und jeder kennt den berühmtesten Slogan der
Braubranche: „Bitte ein Bit". Der Erfolg des Familienunternehmens gründet sich seit jeher auf dem beständigen Anspruch an höchste Qualität. Daran hat sich in sieben Generationen nichts geändert. Bis heute wird Bitburger Premium Pils mit Liebe und Leidenschaft gebraut.

 
 
Nach der Führung bekamen wir fünf Biermarken und eine Laugenbretzel.

Weiterfahrt nach Trier, die älteste Stadt Deutschlands.
 
Die Porta Nigra (lat. Schwarze Tor) ist ein Stadttor von Trier das während der Römerzeit etwa 180 erbaut wurde. Es ist das Wahrzeichen von Trier und erhielt den Namen allerdings erst im Mittelalter als sich durch Verwitterung das Tor schwarz färbte. 1986
wurde die Porta Nigra
zusammen mit folgenden weiteren römischen Bauten in Trier in das UNESCO Weltkulturerbe mit aufgenommen: Amphitheater, Kaiserthermen, Konstantinsbasilika, Barbarathermen, Römerbrücke, Igeler Säule und dem Trierer Dom.

 
Die Kaiserthermen von Trier wurden etwa um 300 von dem römischen Kaiser Constantius Chlorus erbaut der zu dieser Zeit in Trier seine Residenz hatte. Durch den Umzug des Kaisers nach Konstantinopel wurden die fast fertigen nie genutzt und später um 360 von Kaiser Valentinian zu Kasernen umgebaut.

 
 
 
Die Kostantinbasilika wurde von Kaiser Konstantin etwas nach 300 erbaut und als Thronsall genutzt. Es handelt sich dabei um den größten Raum der Antike der erhalten geblieben ist. Er hat die Maße 27 x 67 Meter und 33 Meter hoch. Die Konstantinbasilika wird seit 1856 als evangelische
Kirche genutzt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Turm zu Trier wurde
etwa Anfangs des 4. Jahrhunderts von der römischen Gemeinde erbaut und mit der Zeit immer wieder erweitert, so dass er heute alle Baustile der Geschichte in Europa in sich vereint. Der Trierer Dom ist die erste und älteste Kirche in Deutschland und seit 1079 auch Bischofsitz. Sehenswert ist ebenfalls der Domschatz in dem
Gewänder, Reliquien, Handschriften und andere bedeutende Stücke aus der Geschichte des Doms zu sehen sind. 1986 wurde der Trierer Dom zusammen mit folgenden weiteren römischen Bauten in Trier in das UNESCO Weltkulturerbe mit aufgenommen: Amphitheater, Kaiserthermen, Konstantinsbasilika, Barbarathermen, Römerbrücke, Igeler
Säule und der Porta Nigra.

 
Die Liebfrauen Kirche ist die älteste gotische Kirche in Deutschland. Baubeginn war Anfang des 13. Jahrhunderts. Sie wurde direkt neben den Dom von Trier gebaut. Das Inventar und die Einrichtung wurden während des zweiten Weltkriegs vollständig zerstört. Die Liebfrauen Kirche war das einzigste Bauwerk in Trier das nicht
aus der Römerzeit stammt, aber trotzdem Zusammen mit den anderen Bauwerkden den Titel Weltkulturerbe von der UNESCO verliehen.
 
 
Der Hauptmarkt im Stadtzentrum von Trier ist ein sehr schöner Platz mit vielen historischen Gebäuden der zum Verweilen und auch Shopping einlädt.

Samstag, 20.09.2014
Südlich der Eifelstadt Daun liegt das Naturschutzgebiet Dauner Maare. Zu seinem Schutzbereich gehören das Gemündener Maar, das Weinfelder Maar und das Schalkenmehrener Doppelmaar.
 
Hier präsentieren sich in großer räumlicher Nähe unterschiedliche Erscheinungsbilder der Eifelmaare. Während das Gemündener Maar und das Weinfelder Maar sich als
nährstoffarme tiefe Seen und das westliche Schalkenmehrener Maar sich als eher flacher Maarsee zeigen, gehört der verlandete, östliche Teil des Schalkenmehrener Maares als Trockenmaar zu den unterschiedlichen, moorartigen Verlandungsstadien der einst wassergefüllten Maartrichter.
Den dichtbewachsenen Uferbereich des westlichen Teils des Schalkenmehrener Doppelmaares nutzen Haubentaucher und Knäkente als Brutrevier, während der östliche Teil mit seiner botanisch wertvollen Flachmoorvegetation, den Pfeifengraswiesen und Seggenrieden seltenen Libellenarten sowie feuchtland- und wassergebundene Vogelarten einen Lebensraum bieten.
 
Leider hatten wir an diesem Morgen kein Glück dieses imposamte Naturspiel zu sehen, da der Nebel uns den Blick versperrte.
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Regionalseminar "Eifel" in Manderscheid
vom 18. -  21.09.2014
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