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Freundeskreis der Absolventen von Seminaren der
Konrad-Adenauer-Stiftung
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Die Schillerstadt Marbach (eine der ältesten Landstädte in Würtemberg)
hoch über dem Neckar liegt nur rund 20 km von Stuttgart entfenrt und ist abwechslungsreich umgeben von Weinbergen und Streuobstwiesen. Annemarie Keppler empfängt uns um 15:00 Uhr im Parkhotel auf der Schillerhöhe mit selbst- gebackenden Zwetschenküchle und Butterbrezeln. Ein abschließender Obstbrand fehlte natürlich nicht.
Um 17:30 Uhr befinden uns im Rathaus in  der hi- storischen Altstadt gedrängt  von Fachwerkhäusern, Holdergassen, Türme und Brunnen. Der Bürger- meister Herbert Pötzsch empfängt uns und erzählt sehr stolz und engagiert über seine Stadt. Z.B. dass Marbach (ca. 16.000 Einwohner) nur   3.000 Arbeits- plätze vorhält, aber Platz für   4.000 Schüler vor- weist. Das Friedrich Schiller Gymnasium eines der größten Gymnasiums Deutschland mit 2.400 Schü-
lern wurde 2007 mit dem "Deutschen Schulpreis" ausgezeichnet.
Und natürlich spricht er von Schiller. Dieser wurde am 10. November 1759 in Marbach geboren. Das Geburtshaus steht in der Altstadt in der Niklastorstr. 31(s.Foto links) Das Schiller-Nationalmuseum (SNM) und das Literaturmuseum der Moderne (LIMO) stehen auf der Schillerhöhe 8-10.
In dem  SNM, ein tradionelles Schloß, bietet auf ca. 400 qm 668 Exponate der schwächeren Dichtung deutscher Literatur- geschichte und beherbert die bis zum 18. und 19. Jahrhundert noch nie gesehende Fülle.
Im LiMo können Dauer-und Wechselaus- stellungen des 20. Jahrhundert und der Gegenwart bestaunt werden.

 
Danach ging es in die private Kleinstbrauerei "Salzscheuer" in die Altstadt. Beglei-
tet wurden wir von dem Bürgermeister, zwei weiteren Ratsmitgliedern und  dem Ehemann von Annemarie Keppler.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das Bier war gezapft und die Wirtin Kathrin Baader wartete mit übergroßen Maultaschen, Kartoffelsalat mit Leberkäs und zum Nachtisch mit  Käse und Roter Grütze mit Valliesoße auf uns. Der Bierbräuer Dieter Baader  unterhielt uns mit   vielen  einheimischen Geschichten.
Übrigens: Maultaschen haben nichts mit dem  "MAUL" zu tun. Sie entstammt von dem Begriff "Mauscheln". D.h. der Inhallt dieses Nudelteiges ist gefüllt mit einem Gemisch aus dem Inneren der Bratwurst und Gemüse. Die Württemberger haben dieses Gemisch in einem Nudelteig versteckt, weil Freitags  kein Fleisch
gegessen werden durfte. Im Volksmund heissen sie deshalb auch "Herrgottsb' scheißerle"

Mit der S 4 fuhren wir am Freitag Vormittag nach Stuttgart zum Baden-Würt- temberger Landtag. Zuerst besuchten wir das Abgeord- netenhaus.
 
Die Stellvertretende Land- tagspräsidentin Frau Christa Vosschulte begrüßte uns im CDU-Fraktionsaal. Sie be- richtete von ihrer Abgeord- netenarbeit und über das zurzeit heisse Thema "Stutt- gart 21"

Nach dem Mittagessen im Landtagsgebäude wur- den wir in den Plenarsaal geführt. In einem Plan- spiel mimte Annemarie Keppler die Landtagsprä- sidentin und Werner Blu- menthal assesierte ihr    als Schriftführer. Die an- deren Teilnehmer saßen als Landtagsabgeordnete in den Reihen der vier Fraktionen. Ein neuer Ministerpräsident sollte
gewählt werden.  Die Par- teien verhandelten und stritten machmal auch laut- stark um ihre Macht und Positionen. Halt wie im wirk- lichen Leben. Zuletzt wurde der Ministerpräsident mit den Stimmen der CDU und FDP in Person von Gerd Zimmermann gewählt. Die- ses Planspiel erinnerte mich sehr an mein erstes Kom- munalpolitisches Seminar in Schloss Eichholz im Jahr 1989.
Das obige Haus des Landtags wurde 1961 eingeweiht. Es hat eine Grundfläche von 54 auf 54 Meter und ist 20 Meter hoch. Der schwarze Glaskasten liegt zwischen dem Württembergischen Staatstheater und dem Neuen Schloß. Das Haus der Abgeordneten des Landtags ergänzt seit 1987 aus Platzgründen und technischen Anforderungen das Haus des Landtags. Beide Bauwerke sind durch einen unterirdischen Tunnel miteinander verbunden.

 
 
 
 
 
 
Nach der Führung durch die Landtagsgebäude traffen wir unsere Stadtführerin Frau Kaufmann, die uns mit viel Wissen fachkundig durch das "Historische Stuttgart" steuerte.

Neues Schloss
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Jubiläumssäule

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Königsbau

                           Stiftskirche

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Altes Schloss

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
                       Schillerplatz

 
 
 
 
 
 
 
Der Besuch der  Markthal- le stand noch auf unse- rem Programm. Sie ist eine gern besuchte Ein- kaufstätte mit 37 ver- schiedenen Verkaufs- ständen und ein  Jugend- stilgebäude.

Am Samstagmorgen lenkte uns Anne- marie Keppler durch die malerische Alt- stadt von Marbach. Auf dem Foto links sehen wir im Hintergrund den "Oberer Tor- turm". Er wurde 1290 erstmals urkundlich erwänht und ist Teil der ehemaligen Stadt- befestigungsanlage. Er wurde 1718 nach dem Stadtbrand wieder aufgebaut.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gegenüber des Schillersmuseums steht ein Brunnen mit einer Steinskulptur. Diese Brunnenfigur am "Wilder-Mann-Brunnen" soll der mythische Gründer der Stadt "Mars Bacchus" sein. Bei einer näheren Be- trachtung fällt uns auf, dass unterhalb der Gürtellinie etwas fehlt. Darauf reagiert Karin Lehmann promt: "Der hat ja gar kein
Heiratsgeschirr dabei"

Zurück gehts zum Bum- meln über dem idyl- lischen Wochenmarkt. Hier scheint jeder jeden zukennen. Beim "Dipfele" in der Marktstrasse las- sen wir uns beim besten Wetter draußen nieder. Karin Lehmann läßt es sich nicht nehmen, auf Grund ihres heutigen Ge- burtstages einen Sekt auszugeben. Auf die  Fra- ge, wie alt sie den gewor-
den wäre, antwortet sie: Zum Neuntenmal "sechzig".
 
 
 
 
 
 
 
Über diesem Link wird ein kleiner Film gezeigt, wie un- ser Dichtermeister in  der neuen Zeit vom  Sockel steigt.

 
 
 
Am Nachmittag machten wir  eine weitere Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmit- tel durch das herrliche Bottwartal nach Beilstein. Wir wollen an einer Ver- anstaltung der Greifvögel der Burgfalknerei teil- nehmen.

Der beschwerliche Aufstieg zur Burg Hohenbeilstein hat sich aber gelohnt.
 
Die Burgfalknerei Hohen- beilstein ist eine private Greifvogelwarte mit Zucht und Rehabilitierungstation. Der Besucher kann sich durch einen Rundgang eine Vorstellung über die ca. 100 Greifvögel aus 4 Kontineten verschaffen.

 
Das Wetter hatten wir wieder voll im Griff. Wir verfolgten die   hochinte- ressante Flugvorführung der Eulen, Uhus, Falken und Geiern bei ihren ra- santen Jagdflügen, die teilweise hartscharf über unsere Köpfe hinweg flo- gen. Die Spannbreite ei- niger Geier betrug immer- hin fast 3 Meter.

 
 
 
 
Das Bottwartal liegt nur wenige Kiliometer von Stuttgart, Helibron und Ludwigsburg entfernt und ist umgeben von Weinbergen, Obststreu- wiesen und Burgen. Vom Bus aus sehen wir die imposante Burg Lich- tenberg.

 
 
Die Stadt Beilstein liegt unterhalb der Burg Ho- henbeilstein .
 
In dem Bottwartal wird seit 1000 Jahren Wein ange- baut. Durch den Keuper- boden gedeihen alle Reb- sorten besonders prächtig. Hier wachsen vor allem Trollinger, Lemberger und Riesling.

Eine württembergische al- ter Tradition ist der Schil- lerwein. Rote und weiße Trauben verleihen dem leichten Wein seine Ge- schmacksvielfalt.
 
Der Name Schillerwein steht nicht im Zusammen- hang mit dem Dichter Friedrich Schiller, sondern wurde dem Wein aufgrund seiner schillernden Farbe gegeben.

 
 
 
 
 
 
 
In Beilstein fand an diesem
Samstag auch der histo- rischen Herbstauftakt mit der historischen Kelterung der ersten Trauben des Jahr- ganges 2010 statt.

 
 
 
 
 
 
Ekkerhard Liebenhoff und Siegfried Nimsch ließen sich von der Weinprin- zessin persönlich  den frischgepressten Reben- saft einschenken.

 
 
Danach maschierten wir zum nächsten Event zum Weingut  "Annagarten" in Bleistein. Hier wurden wir von dem Winzerehepaar Renate und Hans Wie- denmann herzlich in Em- pfang genommen und in die Weinstube zur  Wein- probe gebeten.

 
Frau Wiedenmann tischte uns eine ordentliche Portion "Brotmahlzeit" auf und schenkte verschiedene Wei- ne aus.
 
Während dessen erzählte uns Herr Wiedenmann vie- les über das Weingut, den Weinanbau und die ver- schiedenen Rot -und Weiß- weine, die wir probierten.

 
"An einer guten Rede ha- be habe ich eine Flasche lang geschrieben..."
 
Dieses sagte unser frü- here Bundespräsident Theodor Heuss, selbst Weinkenner und Lember- gerfreund, der übrigens aus dieser Gegend stammte.

 
Einen Blitzbesuch stattete uns die Parlamentarische Staatsekretärin im Ministe- rium für Ernährung und Ländlichen Raum     Frau Gurr-Hirsch ab. Frau Grurr- Hirsch hat nicht nur politisch Karriere gemacht, sondern war auch mal Deutsche Weinkönigin. Sie ist außer- dem die Nachfolgerin (MdL) von unserem Mitglied Gerd Zimmermann.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Heinz Georg Keppler, Margit Ramackers und Gerd Zimmermann bei der Weinverkostung.
Zum Schluss muss ich noch erwähnen, es war eine tolle, unterhaltsame, interessante, sehenswerte, eindrucksvolle und abwechslungsreiche Seminarreise.
Der Organisatiorin Anne- marie Keppler ein dickes, dickes Lob für die gelun- gende und kompetente Vor- bereitung und Abwicklung. Es hat einfach alles ge- stimmt.
Auch Marbach im dem wun- derschönen Bottwartal ist eine Reise wert. Ich komme gerne wieder hierher  zurück.
                                                                                                 Christine Blumenthal
Impressum
Seminar Schillerstadt Marbach a. Neckar 16.09 - 19.09.2010
"Schmeck den Süden"
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www.schillerstadt-marbach.de
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www.sankt-annagarten.de
www.schillersgeburtshaus.de
www.dla-marbach.de
http://www.youtube.com
www.marbach-bottwartal.de
www.dla-marbach.de
www.burgfalknerei-hohenbeilstein.de
www.stuttgart-tourist.de
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www.landtag-bw.de