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Studienreise ins Baltikum Juni 2003

Poster mit der Aufschrift "Red Army go Home" wurden von oppositionellen Dissidenten  in einer Garage in Vilnius 12 Jahre vor unserem Besuch im Baltikum gedruckt.  Das Litauische Parlament  war mit Betonklötzen verbarrikadiert, um sowjetische Panzer an der Einfahrt zu hindern, am Fernsehturm von Vilnius waren sowjetische Fallschirmspringer gelandet, um den Austritt des Baltikums aus der Sowjetunion zu verhindern.
Den Klang der Lieder der singenden Revolution im Baltikum hatten wir noch im Ohr, als wir 12 Jahre später, im Juni 2003, drei souveräne Staaten, bereis- ten, die in den Genuss der Freiheit gekommen waren.

 
Die vorzüglichen Verbin- dungen und die perfekte Vorbereitung unseres Vor- sitzenden, ermöglichten uns, die Freiheit von Pres- se und Rundfunk, die politische Souveränität und das Recht auf Selbstver- teidigung vor Ort kennen zu
lernen.

 
Der Chefredakteur des Li- tauischen Rundfunks be- schrieb uns die Schwie- rigkeiten beim Aufbau der vierten Gewalt, eine Vertre- terin des Auswärtigen Aus- schusses des Lettischen Parlaments in Riga erläu- terte die Probleme der Selbstbehauptung einer kleinen Nation, die Vertreter der Lettischen Streitkräfte demonstrierten Verteidi- gungsbereitschaft.
Inwieweit die Territorialver- teidigung, gegen eine Invasion aus Weißruss- land den Anforderungen einer asymmetrischen Kriegführung entsprechen, sei dahingestellt. Inwieweit freiheitliche Autonomie noch möglich ist, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt, bleibt ein Faktor beängstigender Unsicherheit.
Inwieweit Währungshoheit,
Sprachhoheit und Vertei- digungshoheit dreier so kleiner Staaten auf Dauer durch zu halten sind, bleibt abzuwarten. Die Grenzstrei- tigkeiten zwischen Estland und Russland waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht beigelegt.

 
In der verbliebenen Freizeit erfreuten wir uns an der restaurierten Pracht der Alten Universität in Vilnius, des Gilde- und Schwarz- häupterhauses in Riga und der mit finnischer Hilfe wiederhergestellten Alt- stadt von Tallin.
 
 
Die Stimmung war fröhlich und entspannt, da Michael Bitdinger uns eine rundum gelungene Begegnung mit dem Baltikum ermöglichte.
Dr. Heide Thielbeer
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