logo-web
Freundeskreis der Absolventen von Seminaren der
Konrad-Adenauer-Stiftung
in Schloß Eichholz
eichholz_home
Fotos - Archiv
Kontakt
Mitgliedschaft
Seminare - Termine
Vorstand
Fotos - Archiv
eichholz_home

Die 22 Teilnehmer trafen wohlbehalten bis 13.00 Uhr in Wiesbaden im Motel ONE direkt am Bahnhof ein.  

 
 
Zuerst ging es zum hessischen Landtag mit anschließender Besichtigung des Schlosses.

 
Mit dem demokratischen Neubeginn Hessen nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das herzogliche Stadtschloss als Sitz des frei gewählten Landesparlaments ausgewählt.  Als die hessischen Abgeordneten 1946 in den neuen Landtag einzogen, benutzten sie zunächst den historischen Konzertsaal des Herzogs für die Plenardebatten. Allerdings reichte der Platz gerade für die Abgeordneten, die Regierungsvertreter und ein paar Reporter aus. Bald war man sich einig, dass es einen neuen Raum geben müsse, der es auch den Bürgerinnen und Bürgern möglich machte, bei den Plenarsitzungen dabei zu sein.
 
1961 ging ein neues Plenargebäude in Betrieb - ein weitgehend funktionaler Bau, bestimmt von einer postmodernen Formensprache - der Raum für die 110 Abgeordnetenplätze, die Regierungsbänke  und eine  Besuchergalerie mit reservierten Sitzen für die Medienvertreter bot. Eine großzügige Lobby und einige Besprechungszimmer umschlossen den eigentlichen Plenarsaal, so dass die Teilnehmer an den Debatten über die drei Plenartage hinweg dort ohne Tageslicht und
natürliche Belüftung auskommen mussten.
Um bessere Arbeitsbedingungen und moderne Informationstechniken zu ermöglichen, hat der Hessische Landtag 2004 den Abriss des alten Plenarsaals beschlossen. Das neue Plenarsaalgebäude konnte im März 2008 in Betrieb genommen werden.
 
Um Bürgernähe zu demonstrieren, entschied sich Herzog Wilhelm dazu, im Stadtzentrum zu residieren und damit den historischen Bezug zu seinen Vorfahren herzustellen.
 
Wegen Platzmangels wurde das Schloss an die benachbarten Häuser angebaut und fiel in seiner Größe verhältnismäßig bescheiden aus. Herzog Wilhelm von Nassau beauftragte 1835 den großherzoglichen Oberbaudirektor Georg Moller mit der Planung des Stadtschlosses, konnte selbst jedoch

nicht mehr einziehen - er verstarb im Jahr 1839. Stattdessen wurde sein Sohn Adolf 1841 erster und einziger ständiger Schlossherr. Nachdem Herzog Adolf 1866 ins Exil gehen musste, nutzte das Königreich Preußen das Schloss für die Aufenthalte von Kaiser Wilhelm I. und Wilhelm II. 1925 war es Sitz der britischen Rheinarmee und 1930 richtete die
preußische Staatliche Schlösserverwaltung ein Museum darin ein.
 
Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss wieder hergestellt und Sitz des Hessischen Landtags.

 
 
Besichtigung und Kostprobe der Sektkellerei Henkel in Wiesbaden.
 
Die Führung durch die Sektkellerei werden seit 1928 angeboten und haben bisher mehrere hunderttausend Sektfreunde begeistert. Der Ausflug in die Welt des prickelnden Getränks bot uns einen faszinierenden Einblick in
die Geschichte seiner Herstellung: In den Tiefen des sich über sieben Stockwerke erstreckenden Weinkellers, in dem die Weine in 200.000 Liter großen Fässern bis zu ihrer Weiterverarbeitung lagern, erwartete uns ein Sektmuseum, das die Anfänge der Sektherstellung veranschaulicht.
 
Im Anschluss erhielten wir
einen spannenden Einblick in die Produktionsabläufe einer der modernsten Fertigungsanlagen.
(Hier durfte nicht fotografiert werden)
Anhand eines kurzweiligen Unternehmensvideos wurden wir über die Herstellung von Sekt sowie über die Geschichte und Gegenwart der Henkell & Co. Sektkellerei informiert.
Eine historische „Werbefilmrolle“ gehört ebenfalls zu dem audiovisuellen Angebot.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Führung endete
mit einer kommentierten Probe von drei Sekten aus dem Hause Henkell ab.

Die Zisterzienser in Kloster Eberbach
 
Eines der eindrucksvollsten Denkmäler mittelalterlicher Klosterbaukunst in Europa ist zweifellos die ehemalige Zisterzienserabtei Kloster Eberbach, das Bernhard von Clairvaux 1136 gründete.
 
Die weitläufige Anlage mit ihren romanischen und frühgotischen Innenräumen wurde vor einigen Jahren einem weltweiten Publikum als Schauplatz der Verfilmung von Umberto Ecos "Der Name der Rose" bekannt.
 
Desweiteren wurden im November 2008 wichtige Szenen für den Kinoifilm “VISION – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen” im Kloster Eberbach gedreht.
 
Doch seine eigentliche Weltgeltung verdankt Eberbach den Mönchen, die den Weinbau über 700 Jahre kultivierten.
 
Im Mittelalter betrieb Kloster Eberbach das florierendste Weinhandelsunternehmen der gesamten Welt.
 
Bis heute zeugen die zwölf historischen Weinpressen im Laienrefektorium von den enormen Erträgen der klösterlichen Anbaugebiete.

Das Abteimuseum informiert den Besucher ausführlich über die Geschichte der Abtei und den Zisterzienserorden.
 
Das Klostergelände gehörte bis 1998 dem Land Hessen. Mit der Gründung der Stiftung Kloster Eberbach ist das Kloster 1998 in eine unabhängige Rechtsform übergegangen. Auftrag dieser Stiftung ist die Öffnung der Klosteranlage für Jedermann und Erhalt der Anlage durch maßvolle Nutzung und nachhaltige Bewirtschaftung. Sie macht außerdem zusammen mit dem Weingut und der Gastronomie über ihr eigenes Veranstaltungsmanageme nt eine Vielzahl von Veranstaltungen möglich.

Der Spielmann mit seiner Laterne
 
 
Wiesbaden am Abend: Die Sonne ist untergegangen und die Laternen sind angezündet. Der Stadtarchivar Christian Spielmann hat sein Tagwerk vollendet und geht mit der Laterne durch seine Stadt. Und wir Teilnehmer der Tour " folgen ihm.
Im Schein der Lichter zeigt er die Rathäuser und den Nassauischen Landesdom, den Marktbrunnen und den Schweiger "mit dem Schloss vor dem Mund", das Theater und das schönste Kurhaus der Welt.

Er erzählt uns einiges über die Geschichte und viele Geschichten, übt mit uns
das Promenieren

 
und lädt uns "uff e Schlücksche Kochbrunnewasser" auf
unsere Gesundheit ein.
 
 
 
 
 
Ein Schlückchen Sekt
wartet dann zum Abschluss des Abendspaziergangs.

Roulette in Wiesbaden
 
Das Casino hat im Laufe seiner Geschichte zahlreiche Veränderungen erlebt. Heute residiert es im ehemaligen Weinsaal des Kurhauses.
 
Neben Roulette und American Roulette werden Roulight, Black Jack und Poker gespielt.
 
In Zusammenarbeit mit den Kurbetrieben und der
Gastronomie des Hauses bietet das Casino auch Incentives für Firmen an, beispielsweise „Club- Roulette" mit separatem Spieltisch und Croupier.
 
Das 1995 neu gestaltete „Kleine Spiel" befindet sich in den Kurhaus Kolonnaden.
 
Hier kann der Besucher zwischen 170 Spielautomaten wählen.

Schloß Johannisberg
Fürst von Metternich-
Winneburg'sche Domäne
mit herrlichem Blick in den
Rheingau
 
Rund 1200 Jahre Weinbaugeschichte sind mit dem Johannisberg verbunden: eine bewegte Historie, die im Lauf der Jahrhunderte das erste Riesling-Weingut der Welt und damit eine einzigar-
tige Weinkultur hervor-
brachte, die auf dem Jo-
hannisberg bis heute
Bestand hat.
 
Als Benediktinerkloster
gegründet, wird die Johan-
nisberger Abtei schnell zum Mittelpunkt und Initiator des Rheingauer
Weinbaus. Im Herzen der
unterirdischen Keller-
Anlage befindet sich
bis heute die „Bibliotheca
subterranea“, die be-
rühmte Schatzkammer des
Schlosses mit ihren
kostbaren Wein-Raritäten
aus mehreren Jahrhun-
derten.
 
 
 
 
 
 
 
 
Zum Schluss muss ich noch erwähnen, es war eine tolle, unterhaltsame, interessante, sehens-
werte, eindrucksvolle und abwechslungsreiche Seminarreise.
 
Lothar Diels, der dieses Regionalseminar organisiert hat,  ein dickes, dickes Lob für die gelun- gende und kompetente
Vorbereitung und Abwicklung.
Es hat einfach alles ge- stimmt.
 
 
 
 
Fotos und Text von
Christine Blumenthal
Impressum
Regionalseminar Der Rheingau, Wein und Kultur
vom 10. bis 13. Oktober 2013
Wir über uns
Links
Rheingau 2013 (7)
Rheingau 2013 (19)
Rheingau 2013 (16)
Rheingau 2013 (18)
Rheingau 2013 (17)
Rheingau 2013 (31)
Rheingau 2013 (26)
Rheingau 2013 (37)
Rheingau 2013 (47)
Rheingau 2013 (14)
Rheingau 2013 (33)
Rheingau 2013 (5)
Rheingau 2013 (43)
Rheingau 2013 (40)
Rheingau 2013 (1)
Rheingau 2013 (46)
Rheingau 2013 (58)
Rheingau 2013 (62)
Zurück
Rheingau 2013 (56)
Rheingau 2013 (61)
Rheingau 2013 (11)
Rheingau 2013 (10)
Rheingau 2013 (13)
Rheingau 2013 (9)
Rheingau 2013 (8)
Rheingau 2013 (20)
Rheingau 2013 (36)
Rheingau 2013 (34)
Rheingau 2013 (48)
Rheingau 2013 (51)
Rheingau 2013 (3)
Rheingau 2013 (5)
Rheingau 2013 (45)
startseite